Exzellente Medienforschung in Hamburg

Europäische Spitzenstellung im Wissenstransfer und innovative Forschungsansätze – Wissenschaftsrat bescheinigt Hans-Bredow-Institut sehr gute Arbeit

Der Wissenschaftsrat hat sich für die Aufnahme des Hans-Bredow-Instituts für Medienforschung an der Universität Hamburg in die Leibniz-Gemeinschaft ausgesprochen. Er bewertet die wissenschaftliche Qualität des Hans-Bredow-Instituts und seine strukturelle Relevanz für das Wissenschaftssystem als „sehr gut“, seine überregionale Bedeutung als „exzellent“. Eine entsprechende Stellungnahme hat der Wissenschaftsrat auf seiner Sitzung am 26. Januar 2018 beschlossen und gestern veröffentlicht. Der Ausschuss der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) hatte den Wissenschaftsrat im September 2016 gebeten, die Aufnahme des Instituts in die gemeinsame Förderung durch Bund und Länder (Leibniz-Gemeinschaft) zu prüfen.

Europäische Spitzenstellung im Wissenstransfer und innovative Forschungsansätze – Wissenschaftsrat bescheinigt Hans-Bredow-Institut sehr gute Arbeit

Katharina Fegebank, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung: „Das Hans-Bredow-Institut ist eines der ältesten und renommiertesten Institute der Medienforschung Deutschlands und für den Medienstandort Hamburg von großer Bedeutung. Die Expertise und unabhängige Beratung für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft spielt gerade in der heutigen Zeit des Medienwandels eine sehr wichtige Rolle. Die positive Bewertung durch den Wissenschaftsrat bestätigt die herausragende Arbeit der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg in die Leibniz-Gemeinschaft.“ 

„Wir freuen uns sehr über das Gutachten des Wissenschaftsrats. Mit dem positiven Votum ist ein entscheidender Schritt in Richtung einer Aufnahme in die Leibniz-Gemeinschaft getan“ begrüßt Direktor Prof. Dr. Wolfgang Schulz den Beschluss. 

„Dank gilt vor allem allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – die Phase der Evaluation war nicht leicht, aber es hat sich gelohnt. Auch der Stadt Hamburg gebührt unser großer Dank, die Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung hat das Institut in jeder Phase optimal unterstützt“ hebt Institutsdirektor Prof. Dr. Uwe Hasebrink hervor. 

Über das Hans-Bredow-Institut

Das Hans-Bredow-Institut erforscht den Medienwandel und die damit verbundenen strukturellen Veränderungen öffentlicher Kommunikation. Medienübergreifend, interdisziplinär und unabhängig verbindet es Grundlagenwissenschaft und Transferforschung und schafft so problemrelevantes Wissen für Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

Mehr unter www.hans-bredow-institut.de  

Informationen zum Wissenschaftsrat

Der Wissenschaftsrat berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder in Fragen der inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Hochschulen, der Wissenschaft und der Forschung.

Rückfragen der Medien:

Julia Offen
Pressesprecherin
Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung
Telefon: (040) 428 63 – 2322
E-Mail: julia.offen@bwfg.hamburg.de

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