250 Jahre Hochschule für bildende Künste

Hamburgs älteste und größte Kunsthochschule feiert Jubiläum

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250 Jahre Hochschule für bildende Künste

Die Hochschule für bildende Künste Hamburg (HFBK) feiert ihr 250-jähriges Bestehen. Sie wurde 1767 als erste Gewerbeschule Deutschlands zur Verbesserung der Zeichenkunst von der Patriotischen Gesellschaft gegründet. Anlässlich des Jubiläums hat Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank die Hochschule heute mit einem Senatsempfang gewürdigt. Unter den Gästen und Festrednern waren unter anderem auch der langjährige HFBK-Professor und Künstler Franz Erhard Walther und der weltweit bekannte Künstler und HFBK-Absolvent Jonathan Meese, der einen performativen Beitrag vorführte.  

Seit mehr als 250 Jahren ist die HFBK eine der wichtigsten und renommiertesten künstlerischen Hochschulen Deutschlands und für ihre freigeistige Kunstausbildung bekannt. Dabei hat sie namhafte Absolventinnen und Absolventen und Lehrende wie Martin Kippenberger, Hanne Darboven, Daniel Richter, Jonathan Meese, Rebecca Horn oder Fatih Akin hervorgebracht. 

Katharina Fegebank, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung: „Ich freue mich, dass die HFBK nun schon seit 250 Jahren so ein wichtiger Raum für Kunst in Hamburg ist – dazu gratuliere ich recht herzlich. Durch ihre einzigartige Form der Kunstausbildung und zahlreichen bekannten Absolventinnen und Absolventen genießt sie auch über die Stadtgrenzen hinaus den Ruf einer hervorragenden Talentschmiede und gehört zu den renommiertesten künstlerischen Hochschulen in Deutschland.“ 

Prof. Martin Köttering, Präsident der HFBK: „Die lange Geschichte der HFBK erzählt viel über die Stadt Hamburg und ihr Verhältnis zur bildenden Kunst: beginnend als Zeichenschule für die nützlichen Gewerbe, dann Staatliche Kunstgewerbeschule, Landeskunstschule bis hin zur Hochschule für bildende Künste - dahinter steht klar eine Emanzipationsgeschichte der freien Künste wie eine Erfolgsgeschichte der jungen Künstlerinnen und Künstler. Heute ist die HFBK im Herzen der Stadt angekommen und wird mit all ihrem künstlerischem Potential zur Gesellschaftskritik wie auch zu utopischen Weltentwürfen wertgeschätzt, sozusagen als ein kleiner aber wichtiger Impulsgeber für jegliche Art von kreativer Entwicklung in die Zukunft." 

Noch bis zum 16. Juli widmet sich die HFBK im Rahmen der Jubiläumswoche zwei zentralen inhaltlichen Schwerpunkten: dem internationalen Netzwerk sowie der künstlerisch-wissenschaftlichen Arbeit. Neben unterschiedlichen Symposien, die aktuelle Forschungsthemen reflektieren, stehen die künstlerischen Projekte von Lehrenden und Studierenden im Mittelpunkt. 

Zur Eröffnung der Absolventenausstellung heute Abend um 19 Uhr präsentieren dann rund 130 Nachwuchskünstlerinnen und Nachwuchskünstler ihre Abschlussarbeiten, deren überzeugendste mit dem Karl H. Ditze-Preis in Höhe von 7.500 Euro ausgezeichnet wird. 

Eine detaillierte Programmbeschreibung finden Sie unter:

www.hfbk-hamburg.de/250/ 

Rückfragen der Medien

Julia Offen
Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung
Pressestelle, Telefon: (040) 428 63 – 2322
E-Mail: julia.offen@bwfg.hamburg.de