Heinrich-Pette-Institut, Leibniz-Institut für Experimentelle Virologie (HPI)

Heinrich-Pette-Institut, Leibniz-Institut für Experimentelle Virologie (HPI)

Logo Heinrich-Pette-InstitutDas Heinrich-Pette-Institut, Leibniz-Institut für Experimentelle Virologie (HPI) ist seit 1995 Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft und folgt als Leibniz-Institut dem Leitbild einer themenorientierten Forschungseinrichtung mit überregionaler und gesamtstaatlicher Bedeutung.

Das HPI sieht seine gesellschaftspolitische und wissenschaftliche Mission – gemäß dem Stiftungszweck und Satzungsauftrag – in der grundlagen- und anwendungsorientierten Forschung an humanpathogenen Viren, die derzeit oder auch zukünftig für das öffentliche Gesundheitswesen von nachhaltiger Bedeutung sind.

Auf der Basis experimenteller Grundlagenforschung sollen neue Ansatzpunkte für verbesserte therapeutische Verfahren entwickelt werden, die zeitnah Behandlungsmöglichkeiten für Viruserkrankungen wie AIDS, Grippe und Hepatitis, aber auch von neuauftretenden viralen Infektionen ermöglichen.

vergrößern HPI-Poster HPI-Poster (Bild: HPI) Das HPI ist Kooperationspartner im EU-Projekt FLUPHARM New drugs targeting influenza virus polymerase (www.flupharm.eu). Neben Impfungen stellen antivirale Medikamente eine wichtige Basis zur Bekämpfung der saisonalen und pandemischen Grippe dar. Gleichzeitig entwickeln zirkulierende Influenzaviren zunehmend Resistenzen gegenüber existierenden Antiviralia.

Ziel des FLUPHARM-Projektes ist, die Struktur und Funktion der viralen Polymerase – ein Enzym, das für die Virusvermehrung essentiell ist – im Detail aufzuklären, um neue antivirale Wirkstoffe zu entwickeln. In diesem Zusammenhang untersucht PD Dr. Gülsah Gabriel am HPI virale und zelluläre Prozesse, die bei der Anpassung der Influenzaviren an neue Wirtsspezies eine wichtige Rolle spielen.

Insgesamt stehen den 14 Partnern des FLUPHARM Konsortiums 6 Mio. Euro für die Entwicklung neuer Antiviralia gegen Influenzaviren zur Verfügung. Das HPI arbeitet seit Juli 2013 mit der EURICE GmbH zusammen, die das Institut gezielt bei der Akquise, Planung und Durchführung von EU-Forschungsprojekten unterstützt (www.eurice.eu).

Kontakt:

Leibniz-Institut für Experimentelle Virologie
Dr. Dorothea Pieper
040/48051-104
vorstandsreferat [at] hpi [dot] uni-hamburg [dot] de

http://www.hpi-hamburg.de/