Aktivitäten der Technischen Universität Hamburg (TUHH) für Flüchtlinge – From Camp to Campus

Die Technische Universität Hamburg (TUHH) engagiert sich seit der Einrichtung der Zentralen Erstaufnahme (ZEA) auf dem Schwarzenberg im Oktober 2014 in Abstimmung mit dem Betreiber fördern & wohnen für Flüchtlinge. Bereits im Wintersemester 2014/15 öffnete die TUHH insgesamt 19 englischsprachige Vorlesungen, die sich an Studierende und Akademiker unter den Geflüchteten richten. Auch kann die Bibliothek der TUHH kostenfrei genutzt werden. Darüber hinaus unterstützt die TUHH mit der Bereitstellung von Räumen: So findet eine von der Apostelkirche Harburg organisierte Spielgruppe für Flüchtlingskinder von drei bis elf Jahren zweiwöchentlich an der TUHH statt. Ferner werden Räumlichkeiten und Technik für öffentliche Informationsveranstaltungen von fördern & wohnen und dem Bezirksamt Harburg zur Verfügung gestellt. Für das Wintersemester 2015/16 werden die englischsprachigen Vorlesungen weiterhin geöffnet sein.

Aktivitäten der Technischen Universität Hamburg (TUHH) für Flüchtlinge – From Camp to Campus


Studienmöglichkeiten für Flüchtlinge

Eine grundlegende Voraussetzung für ein Studium an der TUHH sind ausreichende Kenntnisse der jeweiligen Unterrichtssprache. Für die Bachelorstudiengänge und die deutschsprachigen Masterstudiengänge sind adäquate Deutschkenntnisse nachzuweisen. Für die internationalen Masterstudiengänge werden Englischkenntnisse benötigt. Für den Bachelorstudiengang „General Engineering Science“ sind sowohl Deutsch- als auch Englischkenntnisse erforderlich. Weitere Informationen zu den jeweiligen sprachlichen Anforderungen sowie zu den von der TUHH akzeptierten Sprachnachweisen finden Sie auf der Seite Sprachkenntnisse: Was? Wann? Wo? 

Mehr Informationen zu Deutschkursen und Studiermöglichkeiten an der TUHH sowie Ansprechpartner unter
From Camp to Campus

Von Ehrenamtlichen der TUHH organisierte Veranstaltungen

Ehrenamtlich engagieren sich mit wachsender Tendenz eine Vielzahl von Professoren und Nachwuchswissenschaftlern, Studierenden und Mitarbeitern für die Integration von Flüchtlingen im Camp gegenüber dem Campus. Innovativ im Ansatz, pragmatisch im Vorgehen und mittel- bis langfristig in der Perspektive nimmt die TUHH mit ihrem breit gefächerten und aufeinander abgestimmten Angebot ihre gesellschaftliche Verantwortung für die Integration von Flüchtlingen in der Hansestadt wahr. TUHamburg@Integrativ ist auf dem Weg zum Prototyp mit innovativen Strukturen zur zügigen Integration von Flüchtlingen in die deutsche Lebenswelt. So entstehen modellartig im Camp, gegenüber des Campus, Brücken der Verständigung und Wege in ein ingenieurwissenschaftliches Studium.

Die Maßnahmen im Einzelnen

  • Dolmetscher
  • Deutschkurse
  • Sprachbuddys
  • Integrationscouts
  • Begleitung bei Behördengängen
  • Konzerte und Führungen
  • Musizieren und Singen
  • Sport
  • Weitere Aktivitäten u. a.: Kleiderspenden, Stadtführungen, Kinderfest in der ZEA, Schaffung eines technischen Zugangs zu privat freigegebenen Internet-Routern, um die Kommunikation für Flüchtlinge in der ZEA zu verbessern. 

Mehr Informationen diesen Angeboten an der TUHH sowie Ansprechpartner
From Camp to Campus

Ansprechpartner:

Studium: TUHamburgCamptoCampus@tuhh.de
Katja Biewendt, Servicebereich Studium und Lehre, 040/42878-4188
Matthias Buntenkötter, Servicebereich Studium und Lehre, 040/ 42878-2776

Ehrenamt: TUHamburgintegrativ@tuhh.de
Jutta Katharina Werner, Präsidialbereich: 040/42878-4321

Studierende im Ehrenamt:
E-Mail: Gabriele.Gruetter@tuhh.de, Studentin