Heinrich-Pette-Institut – Leibniz-Institut für Experimentelle Virologie

Heinrich-Pette-Institut – Leibniz-Institut für Experimentelle Virologie

Engagiert gegen Viruserkrankungen

Das Heinrich-Pette-Institut (HPI) ist ein hochmodernes Forschungsinstitut mit den Schwerpunkten Virusforschung. Es ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft, einem Zusammenschluss von ca. 80 Forschungsinstituten und hat herausragende überregionale Bedeutung. Im HPI wird ein breites Spektrum von Viren, wie das Immundefizienzvirus HIV, Hepatitis B und C Viren, Herpesviren und Tumorviren untersucht, die weltweit Menschen infizieren und Millionen von Todesfällen zur Folge haben.

Ziel des Instituts ist es, neue Ansatzpunkte für verbesserte Therapien bei Viruserkrankungen und virus-assoziierten Tumorerkrankungen zu entwickeln. Das HPI bewegt sich damit im Zentrum aktuellster  biomedizinischer Grundlagenforschung und genießt deswegen hohe internationale Akzeptanz.

Wie vermehren sich Viren in der Zelle und wie reagiert die infizierte Zelle auf die Viren? Wie werden Zellteilung und Zellwachstum reguliert? Wie tragen bestimmte Viren zur Tumorentstehung bei? Wie lassen sich bestimmte Strukturen in der Zelle therapeutisch gegen Virusinfektionen nutzen? Das HPI stellt sich erfolgreich diesen Fragen: erst kürzlich gelang am Institut ein biotechnologischer Durchbruch bei der HIV-Therapie. Das Heinrich-Pette-Institut engagiert sich besonders in der Talentförderung und Ausbildung. Drei neue, hochmoderne Laborbereiche wurden für Nachwuchsgruppen eingerichtet, Förder- und Mobilitätsstipendien belohnen herausragende Forschungsleistungen und Nachwuchswissenschaftler sollen zukünftig in einem Graduiertenkolleg des Leibniz Center Infection (LCI) gefördert werden. Diesem Zentrum gehören neben dem HPI auch das Bernhard-Nocht-Institut und das Forschungszentrum Borstel an.

Weitere Informationen des Heinrich-Pette-Institutes

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des HPI erforschen ein breites Spektrum an Viren, wie beispielsweise Hepatitisviren (HBV, HCV), Herpesviren (CMV, HSV1, HSV2, EBV, KSHV), Leukämieviren (HTLV-1, MLV), Immundefizienzviren (HIV) und DNA Tumorviren (Adenoviren, SV 40). Dabei gewinnt die praktische Anwendung der Ergebnisse in Diagnostik und Therapie zunehmend an Bedeutung. Dies spiegelt sich in vielen Kooperationen mit Klinischen Instituten und der Industrie wider.

Das HPI ist als rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts eine gemeinnützige und selbstständige Forschungseinrichtung, die der Leibniz-Gemeinschaft (WGL) angehört. Zuwendungsgeber sind auf Bundesseite das Bundesministerium für Gesundheit (BMG), die Länderseite wird von der Behörde für Wissenschaft und Forschung (BWF) in Hamburg vertreten. Des Weiteren wird die Forschung zunehmend durch Drittmittel, Industriekooperationen und private Zuwendungen finanziert.

Heinrich-Pette-Institut
Martinistraße 52
20251 Hamburg
www.hpi-hamburg.de

Ansprechpartnerin

Dr. Franziska Ahnert
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +49 (040) 480 51-108
Fax: +49 (040) 480 51-103

E-mail: presse@hpi.uni-hamburg.de