Institut für die Geschichte der deutschen Juden

Das IGDJ erforscht die Geschichte der deutschen Juden und hat mit 40.000 Bänden eine der größten Spezialbibliotheken in Europa.

Institut für die Geschichte der deutschen Juden

Das Institut für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ) wurde 1966 eröffnet und widmete sich damit als erste Forschungseinrichtung in der Bundesrepublik ausschließlich der deutsch-jüdischen Geschichte. Als Stiftung bürgerlichen Rechts wird das Institut von der Freien und Hansestadt Hamburg getragen. Erster Direktor des Instituts war bis 1972 Heinz Mosche Graupe, als sein Nachfolger wirkte Peter Freimark bis 1992. Von 1993 bis 2001 leitete Monika Richarz das Institut und im Dezember 2001 wurde Stefanie Schüler-Springorum als neue Direktorin berufen. Zu den Hauptaufgaben des Instituts zählen vor allem die Forschung, Veröffentlichungen eigener und fremder wissenschaftlicher Studien sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die WissenschaftlerInnen dieser außeruniversitären Forschungseinrichtung lehren an der Universität Hamburg. Das Institut veranstaltet Konferenzen, Kolloquien und Gastvorträge in enger Zusammenarbeit mit in- und ausländischen Forschungsinstitutionen.

Weitere Informationen des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden

Wichtigster Forschungsauftrag des Instituts ist die Auswertung der reichen archivalischen Überlieferung zur Geschichte der Juden im Hamburger Raum von den Anfängen bis in die Gegenwart. Dies umfasst auch die Erforschung der hier ansässig gewordenen spanischen und portugiesischen Juden sowie die Erschließung der jüdischen Friedhöfe dieser Region. Darüber hinaus widmet sich das Institut generell der Geschichte, Kultur und Religion des deutsch- sprachigen Judentums von der frühen Neuzeit bis heute.

Die Bibliothek des Instituts verfügt zurzeit über rund 50.000 Bände. Sie ist eine wissenschaftliche Präsenz- und Forschungsbibliothek, eine der großen Spezialsammlungen zur deutsch-jüdischen Geschichte in der Bundesrepublik. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Geschichte und Kultur des deutschsprachigen Judentums. Über den umfangreichen Bestand an Judaica hinaus besitzt die Bibliothek eine wichtige Sammlung von Hebraica und über 850 in- und ausländische Periodika.

Adresse

Institut für die Geschichte der deutschen Juden
Beim Schlump 83
20144 Hamburg
Tel.: +49 40 42838-2617
Fax: +49 40 4480866
E-Mail: kontakt@igdj-hh.de

Verwaltung, Öffentlichkeitsarbeit

Dagmar Wienrich
Tel.: +49 40 42838?2618
Fax: +49 40 4480866
E-Mail: dagmar.wienrichj@public.uni-hamburg.de