SFB 538: Mehrsprachigkeit

Der Sonderforschungsbereich 538 Mehrsprachigkeit umfasst zur Zeit 14 Teilprojekte, die linguistische Aspekte von Zwei- und Mehrsprachigkeit untersuchen.

SFB 538: Mehrsprachigkeit

Der Fokus der Arbeit des Sonderforschungsbereichs Mehrsprachigkeit der Universität Hamburg liegt auf mikroanalytischen Studien oraler und schriftlicher Kommunikation in mehrsprachigen Umgebungen und Situationen sowie der Entwicklung von Sprache im bilingualen Individuum. Ausgangsbasis hierfür sind die Annahmen, dass der Mensch durch sein kognitives System dafür prädestiniert ist, mehrsprachig zu werden, dass die Kenntnis von mehr als einer Sprache die kommunikativen Fähigkeiten erweitert und nicht einschränkt und dass sprachgeschichtliche Studien zur Mehrsprachigkeit ein besseres Verständnis von gegenwärtigen Verhältnissen ermöglichen und Ansätze zur Lösung von neu hervortretenden Problemen bieten können.

Um diese Aussagen zu überprüfen, wurden kognitive und kulturelle Studien konzipiert, in welchen spezifische Hypothesen vor dem Hintergrund dieser Annahmen empirisch untersucht werden. Die hierfür gewählten mehrsprachigen Kontexte umfassen gesellschaftliche und familiale Zweisprachigkeit, Situationen, die aus Arbeitsmigration resultieren ebenso wie Kontexte, in denen mehr als eine Sprache zuhause, in der Schule oder am Arbeitsplatz während lang- und kurzfristiger Auslandsaufenthalte verwendet wird.

Weiterführende Links zu SFB 538

Der Sonderforschungsbereich 538 Mehrsprachigkeit umfasst zur Zeit 14 Teilprojekte, die linguistische Aspekte von Zwei- und Mehrsprachigkeit untersuchen. Zusätzlich hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft zum 01. März 2007 einen Transferbereich mit vier Transferprojekten bewilligt. Er ist der bundesweit einzige geisteswissenschaftliche Transferbereich. Der Transferbereich ist inhaltlich und institutionell/organisatorisch in den Sonderforschungsbereich 538 Mehrsprachigkeit eingebunden:

Der Transferbereich Mehrsprachigkeit, dient der Umsetzung von Ergebnissen der Grundlagenforschung in praktische Anwendungen. Der Transferbereich entwickelt praxisrelevante Anwendungen auf der Grundlage der in diesem SFB seit 1999 erzielten Forschungsergebnisse.