Prof. Dr. Peter Brandt: Von Bord der METEOR auf dem Weg von Brasilien nach Angola

Prof. Dr. Peter Brandt: Von Bord der METEOR auf dem Weg von Brasilien nach Angola

14. Oktober 2016, von Bord der METEOR auf dem Weg von Brasilien nach Angola:

„Kann es für einen Forscher etwas Besseres geben, als die Möglichkeit, mit Studenten und Kollegen aus aller Welt zusammenzuarbeiten und zu diskutieren, mit ausgefeilter Technik eigenen Ideen nachzugehen, Probleme zu lösen und Neues zu entdecken? Das alles macht eine Forschungsfahrt auf der METEOR aus. Mit ihrer traditionsreichen Geschichte, einer erfahrenen Besatzung und modernster Ausrüstung bietet sie optimale Arbeitsbedingungen in einer kreativen Atmosphäre.

Das Schiff macht Eindruck. Nicht nur bei Studierenden, auch bei Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Ländern, in denen die Meeresforschung noch nicht denselben Stellenwert hat, wie bei uns.

Auf den METEOR-Fahrten können wir nicht nur unser Verständnis erweitern, zum Beispiel von der Rolle des Ozeans im Klimasystem, sondern auch durch die gemeinsame Arbeit an Bord den Grund- stein legen für eine neue Generation von Wissenschaftlern – bei uns zu Hause und in vielen Teilen der Welt. Mein persönliches Highlight ist unser mehr als zehnjähriges Verankerungsprogramm im äquatorialen Atlantik: Die ersten Messgeräte wurden 1994 ausgelegt und erst kürzlich im August während der Fahrt M130 wieder erneuert. Es hat uns eine völlig neue Einsicht in die äquatoriale atlantische Zirkulation geboten. Und es bleibt auch weiter spannend.“

Prof. Dr. Peter Brandt

Ozeanograph am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel