Landesforschungsf?rderung Hamburg


Hamburg f?rdert Forschung

Mit dem Instrument der 2013 gegr?ndeten Landesforschungsf?rderung geht der Senat neue Wege in der Forschungsf?rderung. Ziel der Landesforschungsf?rderung ist es, die Forschung an den staatlichen Hamburger Hochschulen und ihren Kooperationspartnern (andere Hochschulen, au?eruniversit?re Forschungseinrichtungen, Museen, Stiftungen u. a.), zus?tzlich zu ihrer Grundfinanzierung mit weiteren Landesmitteln gezielt zu unterst?tzen. Die Landesforschungsf?rderung ist ein F?rderinstrument der Freien und Hansestadt Hamburg, das durch die Beh?rde f?r Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung umgesetzt wird. Sie soll die koordinierte Entwicklung des vorhandenen wissenschaftlichen Potentials unterst?tzen, wissenschaftliche St?rken f?rdern und bereits vorhandene, vielversprechende Potentialbereiche weiterentwickeln und st?rken. Damit sollen strategische Entwicklungen an den Hochschulen in ?bereinstimmung mit der Wissenschaftspolitik des Senats gezielt unterst?tzt werden und zu wachsender Wettbewerbsf?higkeit im ?berregionalen, auch internationalen, Vergleich f?hren.?

Die Landesforschungsf?rderung umfasst zwei ?bergeordnete F?rderformate:

  • strategische Programmf?rderung von Forschungsschwerpunkten und Potentialbereichen sowie
  • wissenschaftsgeleitete Projektf?rderung von neuen Forschungsthemen.?

Strategische Programmf?rderung von Forschungsschwerpunkten und Potentialbereichen

In diesem F?rderformat f?rdert die Landesforschungsf?rderung gezielt ausgewiesene Forschungsschwerpunkte sowie und entwickelt Bereiche mit ausgewiesenem Potential weiter.
Von 2013 bis 2018 wurden die Forschungsschwerpunkte Klimaforschung (Exzellenzcluster ?Climate System Analysis and Prediction ? CliSAP?) und naturwissenschaftliche Strukturforschung (Exzellenzcluster ?Hamburg Center for Ultrafast Imaging ? CUI?) gef?rdert.
Von 2019 bis 2022 sollen nun entsprechend den Empfehlungen des MINT-Forschungsrats gezielt vier Forschungsschwerpunkte aus dem MINT-Bereich gef?rdert werden.

Wissenschaftsgeleitete Projektf?rderung von neuen Forschungsthemen

Die Landesforschungsf?rderung soll der Wissenschaft auch den erforderlichen kreativen Freiraum f?r das Aufgreifen neuer Forschungsthemen bieten. Daher soll es auch die M?glichkeit geben, ohne fachliche Vorgaben neue Forschungsans?tze aufzugreifen und aufzubauen. Dabei soll dieses F?rderformat nicht zu einer blo?en Verbreiterung des Forschungsspektrums in den Einrichtungen f?hren. Es wird von den Hochschulen erwartet, dass eine hochschulinterne Pr?fung und Priorisierung vorgenommen wird mit Blick auf die strategische Weiterentwicklung der jeweiligen Forschungsfelder. In diesem Sinne tr?gt auch dieses F?rderformat zur Profilbildung in Schwerpunkten und Potenzialbereichen bei. Es gibt f?nf F?rderma?nahmen:

  1. Anschubf?rderung von kooperativen Forschungsverb?nden
  2. Anschubf?rderung von Graduiertenkollegs
  3. Anschubf?rderung von wissenschaftlich-k?nstlerischen Graduiertenkollegs
  4. Anschubf?rderung von wissenschaftlich-k?nstlerischen Forschungsprojekten
  5. Aufbau internationaler Forschungskooperationen.

1.?Anschubf?rderung von kooperativen Forschungsverb?nden

Diese F?rderma?nahme ?Anschubf?rderung kooperativer Forschungsverb?nde? soll in einem kooperativen Forschungsverbund diejenigen inhaltlichen und strukturellen Vorarbeiten erm?glichen, die die Voraussetzung f?r die Beantragung von Verbundvorhaben auf ?berregionaler und internationaler Ebene sind (DFG, BMBF, EU, Stiftungen u.a.). Gef?rdert werden Verb?nde der staatlichen Hamburger Hochschulen und deren Partner (Universit?ten, Fachhochschulen, au?eruniversit?re Einrichtungen, Wirtschaft, Museen, Bibliotheken etc.) bei freier Wahl des Forschungsthemas.?

In 2014 wurden 9 Projekte mit einer F?rdersumme von insgesamt ca. ?10,4 Mio. bewilligt. In 2016 wurden weitere 11 Projekte mit einer F?rdersumme von insgesamt ca. ?17,3 Mio. bewilligt.?

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2.?Anschubf?rderung von Graduiertenkollegs

Die F?rderma?nahme ?Anschubf?rderung von Graduiertenkollegs?? dient der Nachwuchsf?rderung in der Wissenschaft. Gef?rdert werden strukturierte Graduiertenprogramme, die Promotionen erm?glichen und Post-doktoranden auf ihrem weiteren Weg in der Wissenschaft unterst?tzen. Aus den Vorhaben sollen sich Antr?ge f?r ?hnliche Programme bei der DFG, dem Bund oder weiteren F?rderern (z.B. Stiftungen) entwickeln. Gef?rdert werden Verb?nde der staatlichen Hamburger Hochschulen und deren Partner (Universit?ten, Fachhochschulen, au?eruniversit?re Einrichtungen, Wirtschaft) bei freier Wahl des Fachthemas f?r das Kolleg und den damit verbundenen Forschungsthemen f?r die einzelnen Graduierten.?

In 2014 wurden 4 Projekte mit einer F?rdersumme von insgesamt ca. ?3,5 Mio. bewilligt.

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3.?Anschubf?rderung von wissenschaftlich-k?nstlerischen Graduiertenkollegs

Gef?rdert werden Graduiertenkollegs mit einer strukturierten Doktorandenausbildung an einer oder mehreren k?nstlerischen Hochschulen bzw. Hochschulen mit k?nstlerischen F?chern auch in Kooperation mit Universit?ten oder au?erhochschulischen Partnern (z.B. Museen, Theater). In 2014 wurden 2 Projekte mit einer F?rdersumme von insgesamt ca. ?1,8 Mio. bewilligt.

In 2018 erfolgt nun eine zweite Ausschreibungsrunde. Es wurde ein Projekt mit einer F?rdersumme von ?1,2 Mio. bewilligt. Eine weitere Ausschreibungsrunde ist derzeit nicht geplant.

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4.?Wissenschaftlich-k?nstlerische Forschungsprojekte

Gef?rdert werden gemeinsame wissenschaftlich-k?nstlerische Forschungsprojekte an einer oder mehreren k?nstlerischen Hochschulen bzw. Hochschulen mit k?nstlerischen F?chern, auch in Kooperation mit anderen Hochschulen oder au?erhochschulischen Partnern (z.B. Museen, Theater). 2014 wurden 4 Projekte mit einer F?rdersumme von insgesamt ca. ?400.000,- bewilligt.

In 2018 erfolgt eine zweite Ausschreibungsrunde. Es wurden 5 Projekte mit einer F?rdersumme von ?1,5 Mio. bewilligt. Eine weitere Ausschreibungsrunde ist derzeit nicht geplant.

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5.?Aufbau internationaler?

Forschungskooperationen.

Aus der F?rderlinie ?Aufbau internationaler Forschungskooperationen? werden gezielt Anbahnungsma?nahmen f?r internationale Hochschulkooperationen und transnationale Forschungsvorhaben gef?rdert.? Im Einklang mit der vom Senat verabschiedeten ?Ostseestrategie f?r den Wissenschaftsstandort Hamburg? (Drs. 20/10410) steht zun?chst der Ostseeraum im Fokus der F?rderlinie. Die F?rderma?nahme soll zur Intensivierung der Wissenschaftskooperation zwischen Hamburg und dem Ostseeraum beitragen und die bessere Vernetzung der Hamburger Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen mit ihren Partnerinstitutionen im Ostseeraum f?rdern. Aus den aufzubauenden Netzwerken sollen sich Kooperationen und gemeinsame, internationale Forschungsprojekte entwickeln, die sich dann auf EU-Ebene (z.B. Horizon 2020, INTERREG, ERASMUS+) oder dar?ber hinaus um F?rdermittel bewerben k?nnen.?

Von 2014 bis 2018 wurden 35 Projekte mit einer F?rdersumme von insgesamt ca. ?460.000 bewilligt. Projektantr?ge k?nnen zweimal j?hrlich jeweils zum 15. April und 15.Oktober eingereicht werden.

N?chste Deadline: 15. Oktober 2019

Ausschreibung Aufbau internationaler Forschungskooperationen

Antragsformular-Internationale Forschungskooperation

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